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        Mein Gruss an El Greco I und Mein Gruss an El Greco II
                   Werknummer 1298, 1299, Dm 25 mm,    
           (eventuell Foto zur Vergrösserung kurz anklicken)

Legende zu 1298: Im umschließenden Kreis sind es die vielen Figuren, teils konzentrisch nach innen, teils nach außen gewendet, sie bewegen sich aber in gegenläufiger Richtung. Immer in Begegnungen, einander aber nicht störend. Ein Paar, hoch aufstrebend (ich denke an El Greco) füllt die freie Fläche.
Im Mittelteil dahinter ein beschütztes waagrechtes Feld, gleich einer Brücke zu den beiden Ringen. Einzelne Figuren aus dem iinneren Ring herausgetreten, sind jeweils der Mitte zugewendet, der visionären stillen und innigen Umarmung. Und Erfüllung.

Legende zu 1299: Das Zueinander-und Miteinandergehen, Menschen mit kleinen Menschen, mit den Kindern, die in so vielfältiger Weise umarmt, gehoben, an sich gedrückt, beschützt, ja liebkost werden, das sieht man in der Straßenwelt, der Außenwelt, der Erdenwelt, wo immer auch und in welcher Landschaft das Geschehen ist. Es ist wert, es zu sehen.
Wenn das Kind, der kleine Mensch, in die Höhe gehoben wird, als Zeichen der Zukunft und der Würde. Achtsam zu sein mit dieser Vision. Das künden auch die Augen bei El Grecos Figuren.--                            Wien im November 2015.
                    Fotos und Text, © Helmut Zobl 2015       

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                  WNR 1297                        WNR 1296
     WNR 1297:" Wolfgang Szaivert, bewegtes lineares Profil"   
              WNR 1296, Frei nach "Sasanidischer Münzer,
            Abb 2 aus Sasanidischer Siegelkanon" (R. Göbl)
              Negativschnitte in Stahl, K 455, Ø 30 mm,   
Hammerschlag-Prägung in Feinsilber auf  handgeschmolzenem-        Schrötling, ± 32g, Ø ± 36 mm, signiert, punziert (ZOBL),  
                                    Auflage Limitiert
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Avers:
Das Portrait ist aus einem Erlebnis heraus bei einer Ausstel-lungseröffnung entstanden, ein Foto wie bei einer flüchtigen Begegnung. Portraits sind plastische Zeichnungen, festgehaltene Zeiteinschnitte, Linien fixieren Antlitz und Persönlichkeit. Winzige Figurenpaare innerhalb des Bildes ergänzen wie Beizeichen den Umraum, weisen auf den Wissensvermittler hin.  Konkret und praktisch. Ich denke an die Arbeitsbesuche mit den Studenten, wo auch mit Meissel und Hammer gearbeitet wurde. Und geprägt.
Da schliesst sich der Kreis zum sasanidischen Münzer, der mit aufmerksamen und konzentrierten Augen in das Münzgeschehen der Gegenwart schaut.
Revers: "Sasanidischer Münzer"
Aus einem einfachen Grund gibt es eine Änderung der Abfolge von Avers und Revers und der Werknummern. Die mir vorgeschlagene Abbildung der Gemme wollte ich zunächst einmal aus hand-werklicher Sicht verstehen, es ist eine Fräsung, Bild-Ø 18 mm und verlangt eine Übersetzung in Stahl- mit Meisseln. Zeichnung und Relief, Haltung, Symbole, Kopf frontal, Körper gedreht, sitzend der Präger beim Amboss, 1,7 fach vergrössert. Das Wesentliche an dem winzigen exakten Bild ist aber die zauberhafte Stimmung der sasanidischen Gemme, die in dem Stahlschnitt auch wirken soll.
Trotzdem bleiben für mich einige Fragen zur einzigartigen technischen Fertigkeit der Münzer-Gemme unbeantwortet.-
Helmut Zobl, Juni 2015
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Zur Verfügung gestellter Text zum "Münzer":
Der Sasanidische Münzer, der den Abdruck einer Karneol-Gemme aus dem 6. Jhdt zum Vorbild hat, weist auf ein ganz besonderes Forschungsgebiet von Wolfgang Szaivert hin, mit dem er sich bereits in seiner Dissertation im Jahre 1975 auseinander gesetzt hat. ()l
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(Einige Fotos folgen noch...)

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                (Zur Vergrösserung bitte anklicken)
 

 

Prägung zum 70. Geburtstag für Dr. Hans Löschner

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                Av: WNR 1285                        RV: WNR 1286

               Hans Löschner zum 70. Geburtstag, 2015
     Negativschnitte in Stahl, K455 (Boehler), Hammerschlag-
     prägungen auf handgeschmolzenen Schrötlingen in Silber,
     (999,9), ± 32 g, Ø 35 mm, signiert, punziert, Aufl. limitiert.
                                            
            AV: "Hans Löschner im Profil mit der Kraft des Einens,
                              Familie im Herzen..."
                                    Legende:
Eine Prägung in Verbindung mit Nanotechnologie, Numismatik und dem Menschen Hans Löschner hat meine bescheidene Kreativität wirklich herausgefordert.-Im Zentrum in figuralen Kürzeln ausge-drückt sein Streben nach Einheit und Güte, begleitet vom starken Gefühl für Gemeinschaft.
Das Profil bildet sich aus linsenförmigen Punkten, eingebettet in der netz-und strahlenartigen Struktur. Die Kuppel darunter birgt wie in einem Schutzraum seine Familie, vereinfacht und sym-bolhaft ausgedrückt ist es seine Schulter, die das Innen und das Aussen seiner Welt trägt. Vom unvostellbar Kleinen und dem unvorstellbar Großen, welches diese Welt birgt.

  RV: WNR 1286: Frei nach "Golddinar Rückseiten-Prägung des Vasudeva" /Kushan Dynastie: Vesho/ Shiva / ("Der Glückver-         heißende" vor seinem Reittier, dem Buckelstier Nandi 
                                  ("Der Glückliche")
Die gegebene, etwas ungenaue Abbildung der antiken Prägung, die ich nicht exakt kopieren konnte, aber mir den Spielraum für eine Nachschöpfung offen ließ, kam mir in meiner Arbeitsweise sehr entgegen. Die Spuren der Meissel der verschiedenen Breiten und Tiefen, der Frequenzen der Hammerschläge, nur mit dem vorhandnen  Motiv - dem glücklichen Stier und glücklichen Menschen- sind vielen meiner frühen eiligen Stempelschnitte ähnlich. So fand ich auch Verständnis für den damaligen Stempelschneider der Kushan Dynastie. Die Werkzeuge waren sicher andere, die Bilder wurden aber gleichermassen bewältigt, beschworen und der Nachwelt überliefert ...
           Mit herzlichem Gruß, Helmut Zobl, im Februar 2015

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                      (Für Vergrösserung anklicken)
                      Fotos und Text © Helmut Zobl

  

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                Joseph A. Schumpeter-Preis- Statue 2015 
              
                   PRESENTED TO NICHOLAS STERN

Der aus Mitteln des "Helmut Zilk-Fonds für Internationale Beziehungen Wiens" gestiftete Schumpeter-Preis wurde auf  Vorschlag der Schumpeter-Gesellschaft für innovative Leistungen auf dem Gebiet der Wirtschaft, der Wirtschaftswissenschaften oder der Wirtschaftspolitik vergeben.
Überreicht wurde der Preis an den weltbekannten Ökonomen Univ. Prof. Nicholas Stern (Lord Stern of Brentford) durch Wissenschaftsstadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny.
Am Festakt in der Österreichischen Nationalbank am 13. März 2015 nahmen neben zahlreichen prominenten Gästen aus Wirtschaft, Gesellschaft, Politik und Diplomatie auch Bundeskanzler a. D. Dr. Franz Vranitzky, Präsident der Schumpeter-Gesellschaft und Gastgeber Univ. Prof. Dr. Ewald Nowotny, Gouverneur der Österreichischen Nationalbank (OeNB) teil.  
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                           Univ. Prof. Dr. Ewald Nowotny

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Dr. Mailath-Pokorny: "Der diesjährige Preisträger Nicholas Stern hat sich als Ökonom, aber gewissermaßen auch als Zukunfts-forscher verdient gemacht. Seine weitsichtigen Analysen zum Klimawandel und der wirtschaftlichen Folgen einhergehender Katastrophen bündeln verschiedene wissenschaftliche Disziplinen zur wichtigen Frage menschlichen Zusammenlebens in der Zukunft. Seine wirtschaftlichen Überlegungen beziehen immer auch Umwelt und soziale Faktoren ein: als solches ist er ein überaus spannender Forscher, der durch seine Vielschichtigkeit im Umgang mit Komplexität fasziniert"

           Schp15-Überrchg-Stern-Vran-300pxl-DSC_2523
           V.l:: Dr. Mailath-Pokorny, Univ. Prof. Nicholas Stern,
            Univ. Prof. DDr. Dieter Stiefel, Dr. Franz Vranitzky
Bundeskanzler a.D. Dr. Franz Vranitzky: "Stern ist innovativ im Schumpeter'schen Sinne"
  
      Schp15-Stern-Rede-340pxl-DSC_2526
Lord Stern: "Ich fühle mich äusserst geehrt, den Joseph A. Schumpeter-Preis zu erhalten", sagte Nicholas Stern bei der Verleihung. Er präzisierte: "Ich war durch Schumpeters Arbeiten während meiner ganzen Karriere sehr stark beeinflusst, zunächst als Student, als ich Ökonomie studierte, bis hin zu meiner aktuellen Zeit an der London School of Economics and Political Science "(LSE).
_temp_Schp15-Frau Stern,Statue-200-DSC_2548Frau Stern mit schwerer Statue. H.Z.
   Fotos©Helmut Zobl, 2015;

Texte zur Verleihung sind Zitate aus der Presseausendung der Rathaus-Korrespondenz, Wien.

       
 WNR 1288-P Sauer, Ag-Av-    WNR 1289-P Sauer, Ag-Rv-
 AV: Werk-Nr. 1288                   RV: WNR 1289
    
Peter Sauer zum 70. Geburtstag, 2015
Negativschnitte in Stahl, K455, Ø 30 mm, Hammerschlagprägungen in Silber fein, punziert, signiert.
Limittierte Auflage.

"Collage mit Profil von Peter Sauer" und Wiener  Pfennig, frei nach "Brustbild mit Schwert", CNA I/ N 141

Legende Avers:
Ich staune immer wieder über die handwerklichen Leistungen der mittelalterlichen Stempelschneider, wie sie Werkzeug und Bildinhalt verknüpfen. Mit den einfachsten, aber doch wirksamen Mitteln Stimmung einer Zeit zum Ausdruck bringen, gleichzeitig aber auch wertvolle Informationen schaffen.
Das Profilbild schliesst an die scheinbar naive Deutung der Person an, der starke Reifen gleicht einer Gloriole und hebt  sich vom Hintergrund  des Münztableaus ab. All die Gedanken  sind verankert in der Vielheit der numismatischen
Bilder und Welten.

WNR 1289, RV:
"Frei nach Wiener Pfennig",
(Verziertes Doppelfadenkreuz), CNA I/ B 94

Legende Revers:
Inmitten des Perlkranzes erscheinen frei gestaltet nach dem Motiv des Wiener Pfennigs vier wie von Kinderhand gezeichnete Herzen, allerdings mit erheiterndem Lächeln, so meine Auslegung.
In den gedehnten Zwischenräumen erscheinen Doppelfiguren, 
die mit der Körpersprache wesentliche Grundzüge der Person versinnbidlichen sollen. Wie sogenannte "Beizeichen", die in der Münzensprache verwendet werden. Im ovalen Kreis die Darstellung eines einander sehr vertrauten Paares, dazwischen ein Kind (stellvertretend mit dabei für ein zweites Kind), in den Händen Blumen und eine Münze ...

Herzlichen Glückwunsch!

-P Sauer, Tableau,Pb-100-340 Pxl-641
 

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(Text und Fotos © copyright Helmut Zobl 2014)